Fahrbericht: SsangYong Musso e-XDi 220 4WD


Fahrberichte
mit Material von pressinform

Der Rexton ist schon länger eine robuste Größe im Programm des koreanischen Autobauers SsangYong, ein echter Geländewagen mit Leiterrahmen und Nutzwert. Eng mit dem Rexton verwandt ist der neue Pritschenwagen Musso. Bis zur B-Säule sind beide Modelle nahezu identisch, doch hinter der zweiten Sitzreihe bietet der Musso eine offene Ladefläche von 1,30 Metern Länge.

Auf der Pritsche lassen sich je nach Variante bis zu 850 Kilogramm befördern, eine stabile Kunststoffwanne soll Lackschäden verhindern. Dank Leiterrahmen kann der Pick-Up bis zu drei Tonnen an den Haken nehmen. SsangYong gibt für eine gestrichen gefüllte Ladepritsche eine Kapazität von etwas mehr als 1000 Litern an. Die Bordwände wirken im Vergleich mit anderen Pick-Up-Modellen zwar höher, doch liegt das vor allem daran, dass sie unterhalb der Ladefläche, besonders hinter der Hinterachse, weit nach unten ragen. Die Länge der Pritsche jedoch ist unterdurchschnittlich. Branchenüblich sind bei Doppelkabinern dieses Formats rund eineinhalb Meter Länge (und Breite).

Langversion in Vorbereitung

Das scheint man auch bei SsangYong erkannt zu haben, denn Ende des Jahres kommt eine XL-Version mit normalgroßer Ladefläche. Die Langversion soll dann wie der jetzige Rexton 3,5 Tonnen ziehen und auf der offenen Ladefläche mehr als eine Tonne transportieren dürfen. Damit wird der koreanische Pickup in diesen Belangen konkurrenzfähig zu den kleinen japanischen (französischen und deutschen) Pritschenwagen, mit ihrer üblicherweise rund einen Tonne plus ein bisschen Nutzlast.

Keine Wahl bleibt zwischen verschiedenen Kabinenaufbauten. Statt die üblichen Versionen Einzel-, Eineinhalb- und Doppelkabine anzubieten, beschränkt SsangYong sich auf die letztere. Der Sitzkomfort vorn ist besonders auf den optionalen Ledersitzen gut, hinten können zumindest zwei Erwachsene bequem sitzen. Die Rückbank bietet eine Neigungsverstellung von bis zu 27 Grad. Das ist wiederum nur möglich, weil die Kabine auf Kosten der Ladefläche länger ist. In den meisten anderen Doppelkabinern mit dem typischen Radstand (Mitsubishi L200: drei Meter, Nissan Navara aka Mercedes X-Klasse: 3,20 Meter, SsangYong Musso: 3,10 Meter) ist daher zwar mehr Platz auf der Pritsche, aber weniger im Innenraum. Je nach geplanter Anwendung könnte diese spürbare Unterschied durchaus ein Kaufkriterium sein.

Das Cockpit bietet zwischen den beiden Uhren ein Infodisplay, das sich über Lenkradtasten einfach bedienen lässt. Die Mittelkonsole beherbergt einen 9,2 Zoll großen Multifunktionsbildschirm, über den sich per Touchfunktion Einstellungen, Navigations- oder Soundsystem ansteuern lassen. Darunter gibt es ebenfalls Taster für Klimatisierung sowie die optionale Sitzklimatisierung.

Kommentare lesen
(2)

Mehr zum Thema

SsangYong

Version zum Drucken



Diese News stammen aus unserem Partnernetzwerk : https://www.heise.de/autos/artikel/Fahrbericht-SsangYong-Musso-e-XDi-220-4WD-4094274.html?wt_mc=rss.autos.beitrag.atom
Originalbild mit freundlicher Genehmigung von heise.de