Fahrbericht: Mitsubishi L200 2.4 Di-D


Fahrberichte
mit Material von dpa und pressinform

40 Jahre baut Mitsubishi mittlerweile Ein-Tonnen-Pritschenwagen und hat in dieser Zeit mehr als 4,7 Millionen Fahrzeuge in 150 Länder exportiert. Der L200 steht bei Mitsubishi für 15 Prozent aller Verkäufe und ist damit eines der wichtigsten Fahrzeuge im Modellprogramm. Ein neues Modell wird damit zum weltweiten Ereignis für die japanische Traditionsmarke und doch ist bei dieser Neuvorstellung alles ein bisschen anders.

Mitsubishis L200, auf anderen Märkten als Triton verkauft, gleicht in den wichtigen Eckdaten seinen Wettbewerbsmodellen von Mazda, Nissan oder Toyota ausgesprochen stark. Eine Alleinstellung allerdings hebt den Pritschenwagen aus dem Umfeld heraus: Seine Option auf permanenten Allradantrieb in Kombination mit einer Geländereduktion. Im Hinblick auf die Durchsetzungsfähigkeit ist das Prinzip anerkannt gut und bringt gerade bei einem Pickup mit einem Radstand von rund drei Metern eine deutlich verbesserte Wendigkeit.

Kaum wiederzuerkennen und doch der Alte

Diese Option hat der japanische Pritschenwagen zum Glück auch nach seiner wohl letzten Modellüberarbeitung beibehalten. Modellüberarbeitung? Mitsubishi spricht von einer neuen Generation. Wir finden das allerdings ein zu großes Wort angesichts einiger neuer Features, die mithilfe einer neuen Frontgestaltung verkauft werden. Der neue L 200 ist von vorn kaum wiederzuerkennen. Offensichtlich lehnt sich die Karosseriegestaltung an die der anderen Allradmodelle an.

Was nach dem L200 kommt, ist ungewiss, die Alleinstellung könnte in einer kommenden Generation verloren gehen, vielleicht sogar das ganze Modell. Nachdem Mitsubishi vom französisch-japanischen Renault-Nissan-Konzern geschluckt wurde, hat der L200 Konkurrenz im eigenen Haus durch den Nissan Navara, der technisch nahezu baugleich ebenso als Mercedes X-Klasse und Renault Alaskan angeboten wird.

Die meisten Wettbewerbsmodelle wie Toyota Hilux, Ford Ranger, Mercedes X-Klasse, Nissan Navara, VW Amarok, Renault Alaskan oder der baugleiche Fiat Fullback werden in Ländern wie Thailand, Malaysia oder Südamerika produziert und in alle Welt exportiert. Auf den meisten Märkten hat der Kunde die Wahl zwischen Einzel-, Anderthalb- und Doppelkabine, Hinterrad- oder Allradantrieb. Während der neue Mitsubishi L200 in seinem Heimatland Thailand bereits in diesem Herbst vorgestellt wurde, kommt er erst im Sommer kommenden Jahres nach Europa. Dabei wird der 2,4 Liter große Ottomotor ebenso außen vor bleiben, wie die Einzelkabine für den reinen Einsatz als Nutzfahrzeug.

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