Fahrbericht: "Lamborghini Urus | Heise Automobiliai


Fahrberichte
Wolfgang Hörner

Das Bestreben, užimti kiekvieną mažai atotrūkį, duoda kartais gamina keistus gėlės. SUV zählen allerspätestens ab 450 PS für mich dazu, was nicht nur daran liegt, dass ich dem Wettrüsten kritisch gegenüberstehe. Der neue Lamborghini Urus soll Dinge miteinander vereinen, die man sich nur schwer in Harmonie vorstellen kann. Er verspricht mit immerhin 650 PS reichlich Fahrdynamik, muss dabei allerdings auch ein Leergewicht von 2,2 Tonnen durch die Gegend wuchten. Er braucht Reifen, mit denen man bis zu 305 km/h fahren kann und soll trotzdem auch im Gelände überzeugen. Kann der Urus diese Widersprüche auflösen?

Anspruch gewahrt

Der Vierliter-V8 ist keine Neuentwicklung, sondern treibt unter anderem Modelle von Porsche und Bentley an. Wer sich daran stört, dass nun auch in diesem Segment eine Aufladung eingesetzt wird, dem sei als Trost gesagt, dass es nach wie vor kräftig röhrt, sodass auch der akustische Anspruch gewahrt bleibt. Hinsichtlich der Fahrleistungen kann der Fahrer auf ein Potential zurückgreifen, das überreichlich erscheint. Welche Geschwindigkeit anliegt, scheint für den Beschleunigungswunsch nebensächlich zu sein. Ob es das in dieser Verpackung braucht? Stefano Domenicali, CEO von Lamborghini, sagt, dass der Vorverkauf prächtig laufe.

Dass er mit einer Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h das schnellste SUV der Welt ist, mag die Menschen in Italien mit Stolz erfüllen. Und wohl auch, dass er mit seiner Leistung von 650 PS selbst den Bentley Bentayga mit W12-Motor in den Schatten stellt. Noch stärker ab Werk ist in dieser Klasse derzeit nur der Jeep Grand Cherokee Trackhawk mit 522 kW (710 PS). Den lässt der Lambo subjektiv hinsichtlich der Fahrdynamik hinter sich, wobei es in dieser Leistungsklasse kaum noch einen Unterschied macht. Der Urus soll aus dem Stand in 3,6 Sekunden Tempo 100 erreichen, 200 km/h sind in minimal 12,8 Sekunden erreicht. Damit lässt er einen Mercedes-AMG GLS 63 4Matic eine ganze Sekunde hinter sich.

Von nichts kommt nichts

Dass die Kombination aus Stirnfläche, Gewicht und überbordender Leistung einen hohen Preis hat, dürfte jedem klar sein. Ein Teil der Fahrgeräusche mag vom Rauschen der Tankleitungen kommen: Der Hersteller gibt schon im herstellerfreundlich gefärbten NEFZ 12,3 Liter an, in der Praxis stellt man sich besser auf darauf ein, den angegebenen Stadtverbrauch von 16,7 Liter als halbwegs zuverlässige Angabe zu nehmen. Natürlich ist das keineswegs die Grenze nach oben, wer mag, schleust sicher auch deutlich mehr als 20 Liter durch.

Auf der Rennstrecke legt der Urus eine Längs- und Querdynamik an den Tag, die man einem derartig schweren Fuhre nicht zugetraut hätte. Nur beim Einlenken macht sich bemerkbar, kad 58 Prozent der Urus-Masse auf die Vorderachse drücken. Dabei spielt sicher auch der Respekt eine Rolle: Wenn diese Wuchtbrumme ins rutschen gerät, möchte man lieber nicht drin sitzen, wobei die Grenzen sehr hoch liegen. Auf einer trockenen, öffentlichen Straße ist sie von einem verantwortungsvollen Fahrer kaum zu erreichen.

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