Fundstücke im Web: Browserspiel, öffentliche Finanzen, Fernsehfilme, Social-Media-Bilder


Süchtig machende Klammern


decisionproblem.com/paperclips

Das Browser-Spiel Universal Paperclips fängt unscheinbar an. Sie kontrollieren über eine antiquiert anmutende Bedienoberfläche eine Papierklammernproduktion. Zunächst müssen Sie noch pro Klammer einen Knopf drücken, nach und nach kommen Automatismen wie „AutoClippers“ hinzu, die die Herstellung beschleunigen.

Bei der Produktion muss man darauf achten, dass man immer genügend Geld für weitere Ressourcen hat, etwa für Draht oder für Marketing-Expertise. Das simple Spielprinzip macht Universal Paperclips sehr attraktiv. Vorsicht also: Falls Sie einmal damit anfangen, könnte Sie das Spiel einiges an Zeit kosten. (jo@ct.de)

Öffentliche Finanzen aufgeschlüsselt


offenerhaushalt.de

Wie viel Geld geben der Staat, mein Bundesland und meine Stadt für Bildung aus, wie viel für Verkehr? Solche Fragen beantwortet die Plattform OffenerHaushalt sehr anschaulich. In übersichtlichen blockartigen Visualisierungen sieht man auf einen Blick, welche Ressorts das meiste Geld aus dem Haushalt erhalten. Auf einige Blöcke kann man klicken, um weiter in die Daten einzutauchen. Tabellen ergänzen die Grafiken.

Die Website ist ein Projekt der Open Knowledge Foundation Deutschland, die damit die Finanzen der Verwaltung transparenter machen will. So schick die Visualisierungen sein mögen, so unvollständig sind die Daten dahinter. So stehen derzeit neben den Angaben zum Bundeshaushalt nur die Finanzdaten von acht Ländern bereit. Kommunale Zahlen liegen nur aus sechs Städten vor. Die Plattform lädt daher dazu ein, weitere Haushaltsdaten hochzuladen. (jo@ct.de)

Fernsehfilm-Perlenschau


tittelbach.tv

Der Journalist Rainer Tittelbach widmet sich auf seiner Website Tittelbach.tv fiktionalen deutschen TV-Produktionen, seien es Einzelstücke, Mehrteiler oder Serien. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um „Herzkino“, Krimis oder anspruchsvolle Autorenfilme handelt – alles wird kritisch und unabhängig besprochen. Die Rubrik „das Beste aus den Mediatheken“ bietet Orientierung in den recht unübersichtlichen Online-Angeboten der Sender und verweist auf manche frei im Internet verfügbare Film-Perle. (jo@ct.de)

Social-Media-Bildergenerator


pablo.buffer.com

Ein knackiges Statement lässt sich durch ein schönes Bild noch besser in Szene setzen, wenn man es auf Facebook, Twitter oder in anderen sozialen Medien posten will. Der Social-Media-Dienst Buffer stellt mit seinem Web-Dienst Pablo ein Werkzeug bereit, mit dem sich solche Postings sehr einfach gestalten lassen.

Zunächst einmal hält der Dienst eine Suchmaschine für hochwertige, frei verwendbare Bilder bereit, zum Beispiel aus den Börsen Unsplash und pixabay. Damit eignet sich Pablo auch als Suchdienst für Website-Betreiber, die einfach nur Bildmaterial für ihre Webseiten suchen. Wer mag, kann auch eigene Bilder hochladen. Das Hintergrundbild lässt sich mit einer Handvoll Filtern aufhübschen und mit einem Logo versehen.

Den Text wiederum kann man mit individuellen Farben und Schriftarten gestalten. Für die Schnellformatierung, etwa von Zitaten oder Werbeaktionen, stellt Pablo fertige Schablonen bereit. Die Nutzung des Dienstes kostet nichts, Buffer setzt nicht einmal einen Account voraus. (jo@ct.de)



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