2560 × 1440 oder × 1600 an Intel-Grafik per HDMI


¯ Wie entlocke ich der Onboard-Grafik meines Intel-Systems am HDMI-Ausgang die Auflösung 2560 × 1440 Pixel für meinen Monitor? Der Intel-Grafiktreiber erlaubt hier höchstens 1920 × 1200.

¯ Falls möglich, verwenden Sie besser eine DisplayPort-Verbindung zum Display: Damit sind 2560 × 1440 oder 2560 × 1600 Pixel kein Problem. Bei älteren Versionen der HDMI-Spezifikation waren Auflösungen über 1920 × 1200 nicht vorgesehen, jedenfalls nicht mit Bildraten von 59 oder 60 Hz. Daher klemmt es hier manchmal je nach Kombination aus Display und Mainboard. 2560 × 1440 oder 2560 × 1600 funktionieren dann oft mit ungewöhnlicher Bildwiederholrate von beispielsweise 52 Hertz (Hz). Manche Monitore zeigen diese Bildwiederholrate zwar an, aber es kann zu ruckeliger Darstellung kommen. Besser als eine HDMI-Verbindung wäre das Nachrüsten einer sparsamen, modernen Grafikkarte mit DisplayPort oder HDMI 2.0.

Wenn Sie Ihr Display trotzdem per HDMI an die Intel-Grafik anschließen wollen, müssen Sie eine Spezialeinstellung konfigurieren, die Sie dann anschließend für das gewünschte Display auswählen. Wenn Sie für Ihren Prozessor mit Intel HD Graphics – neuerdings auch UHD Graphics genannt – den Windows-Grafiktreiber von der Intel-Webseite installiert haben, haben Sie bereits alles Nötige auf Ihrem System. Die Treiber für ältere Versionen von Intels Integrated Processor Graphics (IGP) installieren unter WindowsSystem32 das Programm CustomModeApp, bei neueren Treiber-Versionen ist die Option „Benutzerdefinierte Auflösungen“ bereits im normalen Grafik-Einstellungsprogramm integriert. Letzteres rufen Sie über einen Rechtsklick auf dem Windows-Desktop über Grafikeigenschaften auf.

Bevor Sie eine Auflösung passend zu Ihrem Display programmieren können, müssen Sie zunächst zunächst den Warnhinweis bestätigen. Tippen Sie dann die drei Parameter Breite (2560), Höhe (1440 oder 1600) und Bildwiederholfrequenz (50) ein. Ganz unten wählen Sie dann noch die Zeitparameter-Spezifikation: Generalized Timing Formula (GTF), Coordinated Video Timings (CVT) oder CVT mit Reduced Blanking (CVT-RB).

Falls Sie nicht wissen, welches die passenden Einstellungen für Ihr Display sind, dann probieren Sie sie einfach aus. Das gilt auch für die Frequenz: Wenn Ihr WQHD- oder WQXGA-Display bei 50 Hz ein Bild mit voller Auflösung zeigt, klappt es vielleicht auch bei 52 oder 55 Hz. Die neuen Einstellungskombinationen müssen Sie mit „Hinzufügen“ übernehmen, danach tauchen sie als Optionen in der Liste der Auflösungen auf. (ciw@ct.de)



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