▷ Wenn das Land die Pflegenden ernstnimmt, ist die Kammeridee Geschichte. / bpa


Wiesbaden (OT లు)Zum Ergebnis der Umfrage über die Errichtung einer Pflegekammer in Hessen sagt der hessische Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Jochen Rindfleisch-Jantzon:

Die Pflegenden in Hessen haben die Errichtung einer Pflegekammer abgelehnt. Wenn sich 51,1% der Befragten gegen und nur 42,9% der Befragten für eine Pflegekammer aussprechen, ist das ein deutliches Votum.

Die Landesregierung hat mit dieser Umfrage gezeigt, dass sie ihre Maßnahmen an den tatsächlichen Wünschen der Pflegenden orientieren will. Wenn sie dieses Ergebnis nun auch erstnimmt ist die Idee einer Pflicht-Pflegekammer in Hessen Geschichte. Mit dem Nein zur Kammer haben die Pflegenden auch erneut unterstrichen, dass ihnen mit einer neuen Mammutbehörde eben nicht geholfen ist. Sie brauchen vielmehr schnelle Entlastung durch verlässliche Rahmenbedingungen und zusätzliche Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 1.200 in Hessen) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa 23.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 24,2 Milliarden Euro.

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Für Rückfragen: Manfred Mauer, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle,
Tel.: 0611/341 07 90, www.bpa.de

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