Nach Brückeneinsturz in Genua: Küstenstraße meiden


Kurzmeldungen

Autoreisende rund um Genua sollten nach dem Brückeneinsturz in der Stadt die Küstenstraße 1 meiden. Von einer Fahrt über die Straße sei wegen hoher Staugefahr dringend abzuraten, erklärt der ADAC. Die Strada Statale 1 (SS1) verläuft südlich der zum Teil gesperrten Autobahn 10. Auf dieser liegt das Polcevera-Viadukt, auch Morandi-Brücke genannt, das am Dienstag bei einem heftigen Unwetter eingestürzt war.

Die Brücke verbindet nicht nur den Osten mit dem Westen der Stadt Genua. Sie ist auch als Urlaubsverbindung „Autostrada dei Fiori“ bekannt und eine wichtige Verbindungsstraße nach Südfrankreich, in den Piemont und die Lombardei. Nach der Teilsperrung der Autobahn können Urlauber Umleitungen nutzen, allerdings sind Staus möglich.

Besonders betroffen von der Autobahnsperre sind dem ADAC zufolge Autofahrer auf dem Weg von und zum Flughafen von Genua – und Reisende, die über Genua in Richtung Savona und Nizza fahren wollen oder umgekehrt. Wer von Norden kommend den Fährhafen Genuas erreichen möchte, kann die A 7 nutzen. Es bestehe aber erhöhte Staugefahr.



(DPA) /

(fpi)

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