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Günstige Allround-PCs für unter 500 Euro

Dank fallender Hardwarepreise bekommt man schon ab 350 Euro Komplettrechner mit Quad-Core-Prozessor, Solid-State Disk und Windows 10. Doch taugen die Schnäppchen-PCs für den Alltag und laufen sie dabei leise?

Von Christian Hirsch

Für die allermeisten Aufgaben ist kein High-End-Rechner mit acht Kernen und starker Gaming-Grafikkarte notwendig. Zum Surfen und Briefe schreiben, für die Steuererklärung und etwas Foto- und Videobearbeitung reicht ein günstiger Desktop-PC aus. Schon für ein kleines Budget bekommt man heutzutage erstaunlich viel Hardware geboten: Dank des neu entfachten Wettbewerbs zwischen AMD und Intel haben preiswerte Prozessoren doppelt so viele Kerne wie noch vor zwei Jahren. Durch fallende Weltmarktpreise von Flash-Chips verdrängen die flinken SSDs nun auch im Billig-Segment die Festplatten aus den Komplettsystemen.

Als PC-Käufer hat man die Wahl zwischen den global vertretenen Herstellern wie Acer, Dell, HP und Lenovo/Medion, die zum Beispiel in den großen Elektromärkten die Regale dominieren, und lokalen Anbietern, welche hauptsächlich über den Online-Handel oder kleinere Fachhändler verkaufen. Für den Test haben wir insgesamt fünf Rechner im Bereich von 350 bis 500 Euro ausgewählt. Aus der ersten Gruppe stammen der Acer Aspire XC-830 und der HP Pavilion 590-p0619ng und von hiesigen Anbietern Agando campo 8163i3 W10, Mifcom Office-PC 200GE und Wortmann Terra PC-Home 5000. Bei allen handelt es sich um Rechner im Tower-Gehäuse. Mini-PCs haben wir diesmal bewusst außen vor gelassen, da wir diese Geräteklasse in diesem Jahr schon zweimal getestet haben [1, 2]. Wegen der geringen Größe sind diese aber meist mit langsameren Prozessoren ausgestattet.

Unterhalb von 300 Euro bekommt man nur leistungsschwache Hardware mit veralteten Komponenten. Wer weniger ausgeben will, fährt deshalb mit Gebrauchtrechnern meist besser. Das geringste Risiko, nicht auf vermeintliche Schnäppchen hereinzufallen, bieten dabei spezialisierte Dienstleister. Diese kaufen ausrangierte Office-PCs von Firmen auf, reinigen sie und statten sie mit neuer SSD oder Festplatte aus. Anschließend versehen sie die Rechner mit einer sogenannten Refurbished-Windows-Lizenz für den zweiten Frühling [3]. Als Privatkäufer erhält man beim Gebrauchtwarenkauf vom Händler die 12 Monate gesetzliche Gewährleistung.



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